Gesprächsabend Heilshorn - 20.08.2026

20. August 2026

Volles Haus beim Gesprächsabend in Heilshorn 

Großes Interesse, viele Fragen und intensive Gespräche: Beim Gesprächsabend im Dorfgemeinschaftshaus Heilshorn stellten sich Debbie Gödicke, Michaela Möhlenbrock und Cornelia Plötz den Fragen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ging es weniger um klassische Wahlkampfreden als um die Frage, wie das Zusammenleben und die Interessenvertretung des Ortes künftig gestaltet werden können. 

Schon zu Beginn des Abends zeigte sich, dass das Interesse groß war. Das Dorfgemeinschaftshaus füllte sich schnell, schließlich waren sämtliche zur Verfügung stehenden Plätze besetzt. 

Im Mittelpunkt standen Debbie Gödicke, Michaela Möhlenbrock und Cornelia Plötz, die gemeinsam um die Unterstützung der Heilshornerinnen und Heilshorner bei der bevorstehenden Stadtratswahl werben.

Zu Beginn stellten sich die drei Frauen persönlich vor und erläuterten, warum sie sich für Heilshorn engagieren möchten. Lange Vorträge oder klassische Wahlkampfreden standen dabei bewusst nicht im Mittelpunkt. Stattdessen sollte der Abend vor allem eines ermöglichen: den direkten Austausch mit den Menschen im Ort.

Nach der gemeinsamen Vorstellung entwickelte sich schnell eine offene Gesprächsatmosphäre. An den Tischen kamen Gödicke, Möhlenbrock und Plötz mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch, beantworteten Fragen und nahmen Wünsche, Kritik und Anregungen auf. Bei kühlen Getränken und frisch gegrillten Bratwürsten blieb dabei auch ausreichend Zeit für Gespräche abseits eines klassischen Veranstaltungsformats. 

 

Jugend, Gemeinschaft und transparente Kommunikation 

In den Gesprächen kristallisierten sich mehrere Themen heraus, die den Menschen im Ort besonders wichtig sind. 

Ein Schwerpunkt war die Frage, welche Angebote es künftig für Jugendliche in Heilshorn geben könnte. Dabei ging es zunächst darum, Möglichkeiten zu entwickeln und herauszufinden, welche Angebote tatsächlich gebraucht und angenommen würden.

Immer wieder wurde zudem der Wunsch geäußert, das Dorf stärker zusammenzubringen. Ein neues „Wir-Gefühl“ zu schaffen und Menschen unterschiedlicher Generationen wieder stärker miteinander in Kontakt zu bringen, spielte in vielen Gesprächen eine wichtige Rolle.

Ein weiteres Thema war die Kommunikation zwischen Stadt und Ort. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Transparenz darüber, welche Entscheidungen anstehen, wann diese getroffen werden und welche Auswirkungen sie auf Heilshorn haben.

Eng damit verbunden war die Frage nach der Erreichbarkeit des Ortsvorstehers beziehungsweise der künftigen Ortsvorsteherin. Viele Besucher machten deutlich, dass sie sich eine verlässliche Ansprechperson wünschen, die im Ort präsent und unkompliziert erreichbar ist. 

 

Eine Ortsvorsteherin – aber ein gemeinsames Team 

Dabei machten Gödicke, Möhlenbrock und Plötz auch deutlich, dass selbstverständlich nur eine von ihnen das Amt der Ortsvorsteherin übernehmen kann.

An ihrem gemeinsamen Ansatz soll sich dadurch jedoch nichts ändern. Die drei wollen die mit dem Amt verbundenen Aufgaben und die Anliegen aus dem Dorf als Team begleiten. Wer eine Frage, eine Idee oder ein Problem hat, soll sich nicht ausschließlich an eine einzelne Person wenden müssen.

Damit verbinden die drei auch das Ziel einer deutlich höheren Erreichbarkeit. Ist eine von ihnen verhindert oder gerade nicht verfügbar, sollen die beiden anderen weiterhin als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen. Informationen und Anliegen sollen innerhalb des Teams ausgetauscht und gemeinsam weiterverfolgt werden.

Aus einem einzelnen Ansprechpartner soll damit bewusst ein Dreierteam für Heilshorn werden. 

 

Gespräche statt Podiumsdiskussion 

Genau dieser persönliche und unmittelbare Austausch prägte den Abend. Statt eines klassischen Formats, bei dem Fragen nacheinander von einem Podium beantwortet werden, entstanden zahlreiche kleinere Gesprächsrunden. 

Die Besucher konnten ihre Themen direkt ansprechen, nachfragen und ihre Vorstellungen schildern. Auf den Bildern des Abends zeigt sich entsprechend ein voll besetztes Dorfgemeinschaftshaus, in dem an vielen Tischen gleichzeitig diskutiert und miteinander gesprochen wurde. 

Die Rückmeldungen an die drei Frauen fielen nach deren Angaben sehr positiv aus. Mehrere Besucher äußerten beim Verlassen des Dorfgemeinschaftshauses bereits sehr deutlich ihre Unterstützung. Wiederholt fiel dabei der Satz: 

„Meine Stimme habt ihr sicher.“ 

Für Debbie Gödicke, Michaela Möhlenbrock und Cornelia Plötz dürfte der Abend damit nicht nur wegen des großen Interesses ein Erfolg gewesen sein. Vor allem die vielen persönlichen Gespräche zeigten, wie groß der Wunsch nach Austausch, Information und Beteiligung im Ort ist.

Am Ende blieb vor allem ein Eindruck: In Heilshorn gibt es viele Menschen, die sich Gedanken über die Zukunft ihres Dorfes machen – und die gehört und einbezogen werden möchten. 

Der Gesprächsabend bot ihnen genau dafür Raum. 

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